Ich habe heute im Radio gehört, dass Bombardier in Hennigsdorf mehrere hundert Stellen streichen will. Das hat mich interessiert, ja, es hat mich betroffen gemacht. Als langjähriger Journalist in der damals noch vorhandenen Wirtschaftsredaktion der "Märkischen Allgemeinen" war Bombardier im Norden von Berlin als einer der wichtigen Arbeitgeber im Land ein bedeutender Gegenstand der Berichterstattung. An so einem Unternehmen hängen viele Arbeitsplätze, direkt im Unternehmen, indirekt bei Zuliefer...

Man kann Bücher selber schreiben - oder sie doch lieber von anderen lesen. "Die tote Kuh kommt morgen rein" von Ralf Heimann ist so ein Buch. Es beschreibt den - ich verzichte mal auf passende Adjektive - Alltag in einer Zeitungsredaktion, in einer kleinen Lokalredaktion der Zeitung, um genau zu sein. In meiner Zeit bei der "Märkischen Allgemeinen" haben wir oft während oder nach der Nachmittagskonferenz zusammengesessen und darüber geredet, dass man dieses oder jenes mal als Buch aufschreiben o...

Ein interessanter Beitrag über eine Studie der Washington Post, warum junge Leute Digital Natives irgendwie keine gedruckten Zeitungen lesen wollen. In dem Text kommt der Autor zu dem Schluss, dass es nicht nur um das Print-Produkt geht, sondern auch digitale Angebote der Verlage nicht so einschlagen, wie vielleicht zu erwarten wäre. Unfortunately, the digital strategy undertaken to date by most publishers is to port their newspaper-style content to the web and then repurpose the material to mo...

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein gedrucktes Buch gekauft habe. Seitdem ich die Kindle App auf meinem Nexus-7-Tablet habe (vorher das Galaxy Tab) kaufe ich digital ein. Schnell, bequem und bei englischsprachigen Büchern auch noch deutlich billiger. Eine digitale Zeitung lese ich nicht. Also ich lese Webseiten von Zeitungen im Internet, aber ich nutze keine App oder das, was die Verlage E-Paper nennen. Damit bin ich in guter Gesellschaft. Denn laut BeyondPrint.dehaben ...

Dieses Jahr meint es der Kalender gnädigt mit uns. Der 1. April ist ein Sonntag - und an dem erscheinen die meisten Tageszeitungen nicht. Dadurch sind uns viele, viele April"scherze" erspart geblieben. Nun ja, die Sonntagszeitungen. Sicher. Da werden Milchstraßen auf der Titelseite umbenannt oder eine Hundekot-Ortungs-App vorgestellt. Haha, ja, gelacht. Oder so. Warum glauben eigentlich Journalisten, sie müssten ihre Kundschaft in den April schicken? Wer fände es lustig, wenn es morgens klingeln...

Weil es gerade so gut zu meinem Text "Liebe Zeitung, so wird das nichts" passt, hier eine hübsche, wenn auch etwas ältere Studie zu Twitter. 34 Prozent aller deutschsprachigen Tweets verweisen nämlich auf klassische redaktionelle Inhalte. Im Mittelpunkt: Nachrichten. Und, ja, Eilmeldungen erklären nicht die Hintergründe der Finanzkrise. Aber sie erzählen uns vielleicht, dass Bank XY gerade pleite ist. Und das ist ja auch was....