Seit gestern bin ich Touch&Travel;-Nutzer. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich begeistert. Ich nutze ja seit Jahren Smartphones und "Apps", lange bevor Apple den Begriff in den allgemeinen Sprachgebrauch überführt hat. Aber endlich scheint die Zeit gekommen, dass die Software wirklich tut, was man von ihr erwartet - und das alltägliche Leben erleichtert. Touch&Travel; ist im Prinzip nichts anderes als der Fahrausweis für Tram, Bus, S-Bahn und Bahn auf dem Handy. Statt Kleingeld aus der Geldbörs...

Ich habe schon Apps auf meinen PDA und mein Handy geladen, als man bei Apple - sofern man überhaupt wusste, was das sein soll - allenfalls an Mac dachte. An schicke PCs halt, nicht mehr. iPhone? Gab's nicht. Damals waren die Dinger von Palm oder Sony Ericsson. Und ich habe viel Geld in die Geräte investiert. Und viel Spaß damit gehabt. Aber ehrlich gesagt: Dass das Zeug massenkompatibel sein soll, das konnte ich mir nicht vorstellen. Viel zu frickelig. Im Internet surfen ging, ja (laaaangsam!). ...

Mein Kollege Ralf Schuler hat in seinem Blog jüngst einen kleinen Text gegen den iPad-Wahn geschrieben. Darin heißt es: Und so stehe ich denn ratlos in der U-Bahn und frage mich: Warum fällt mir nichts ein, was ich jetzt mit einem iPad erledigen könnte? Leide ich unter digitaler Dysfunktion oder bin am Ende gar ein „lately adopter“? Was ist schiefgelaufen in meiner Kindheit, dass ich Dinge immer erst kaufe, wenn ich sie brauche und nicht auf Vorrat? Auch wenn mich das iPad sowas von überhaupt ...

Okay, heute war also Google-Tag. Nicht ganz so inszeniert, wie wenn Apple mal wieder eine neue Generation seines iPhone vorstellt. Die Bilder aus Mountain View von der Pressekonferenz sahen eher so aus, wie wenn der Landesverband einer mittelgroßen Krankenkasse zum Journalistentalk ladt. Aber das ist an sich ja noch nicht schlimm. Schlimmer war, dass so ziemlich alles, was Google da von ihrem neuen Handy "Nexus One" gezeigt hat, bereits durchgesickert war. Überraschungsmoment: Null. Ein technisc...