Als ich neulich bei unserem Italiener auf der sehr spartanischen Toilette war, hab ich ja schon kurz gezuckt. Warum hängt man sich so ein Bild über das Pissoir, das mann sich also wirklich sowas von beobachtet fühlen muss? Gut, es gibt halt komische Sachen. Aber dann nur wenige Tage später in einem sehr gehobenen Hotel einer bekannten Marke direkt am Hauptbahnhof, was man aber als "am Kanzleramt" im Namen führt. Dort sind die Toiletten zwar größer und deutlich luxuriöser, aber offenbar haben di...

Wir müssen einer traurigen Wahrheit ins Gesicht schauen: Wir fühlen uns im Supermarkt zwar vielleicht als Kunde, wir sind aber in Wirklichkeit nur potenzielle Diebe und Verbrecher. Eingangsschleusen, Begrüßungsplakate die einem ankündigen, im Falle des Warendiebstahls auch eine Fangprämie bezahlen zu müssen oder die Hinweise kurz vor dem Ausgang, dass alle Produkte vor dem Klauen "auch unsichtbar" geschützt sind, sind dafür nur einige sichtbare Zeichen. Die kann man ignorieren oder sich daran ge...

Die Meldung ist schon ein paar Tage alt, aber in Frankreich haben Taxifahrer nicht nur mit einem Autokorso gegen die US-Konkurrenz von Uber demonstriert, sie haben auch Barrikaden errichtet, Reifen angezündet und Fahrzeuge, die sich offenbar nicht an einen Streik gehalten haben, mit Latten und Baseballschlägern angegriffen. Natürlich müssen sich auch Start-ups, die mit digitalen Geschäftsmodellen alles über den Haufen werfen, an Regeln und Gesetze halten. Aber so wie es in dem Artikel klingt, h...

Es gibt Tage, an denen würde man gerne etwas kaufen und sofort mit nach Hause nehmen. Das kann viele Gründe haben. Zum Beispiel weil der Sohn sich in den Kopf gesetzt hat, dass er eine Uhr im Kinderzimmer haben möchte, an der Wand. Und zwar um zu versuchen, so lange im Bett wach zu liegen, bis das Spiel der Frauenfußball-Weltmeisterschaft um 22 Uhr anfängt. Aber der Grund ist jetzt eigentlich nicht so wichtig. Nur dass wir diese Uhr am Samstag kaufen und haben wollen und nicht erst am Dienstag o...

Im Netz gibt es ja das literarische Format "Mama Blog". Mütter bloggen über ihre Erlebnisse mit ihren Kindern. Oder gerne auch über die Zeit davor. Für dieses Genre gilt: Es kommt weniger auf die wahnsinnig spannenden Erlebnisse an als darauf, auch weniger kribbelige Alltagssituation unterhaltsam zu schildern. Aus diesem Genre sind dann irgendwann "Papa Blogs" entstanden. Weil Väter schließlich auch Erlebnisse mit ihren Kindern haben und auch darüber nachdenken, wie das mit dem Nachwuchs so ist....

...oder: Ich möchte gerne glauben, dass mein Tweet Die #BUGA ist ja offenbar in Berlin ein Kracher, ausgefeilte Werbung am Bahnhof Friedrichstraße. Gruß an @maz_online pic.twitter.com/YQyQtcvovE -- Andreas Streim (@astreim) May 29, 2015 dazu geführt hat, dass es jetzt hier so aussieht: Da ist zwar noch Luft nach oben, aber ein Fortschritt ist eindeutig zu erkennen....

Als ich vor knapp 5 Jahren unseren großen Sohn zum ersten Mal in die Kita gebracht habe, da hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Als westsozialisierter Papa hat man ja schon so sein Fragen, ob das gut sein kann, so ein winziges, kleines Kind alleine in eine so fremde Umgebung zu schicken. Mit so vielen anderen Kindern und Menschen, die sich Erzieher/in nennen. Um es kurz zu machen: wie Sohnemann (und später sein kleiner Bruder) reagiert haben, hat dieses mulmige Gefühl schnell vertrieben. Wenn e...