Einer US-Studie zufolge werden Texte in Online-Medien gründlicher gelesen als in Printmedien - auch lange Texte. Thomas Knüwer fasst das so zusammen: Suchen sich Online-Leser einen Artikel raus, dann lesen sie ihn zu 77 Prozent. Zeitungsleser kommen dagegen nur auf 62 Prozent im klassischen Zeitungsformat, bei Tabloid-Blättern sogar nur auf 58 Prozent. Und: Zwei Drittel aller Online-Leser lasen den jeweiligen Text sogar komplett - unabhängig von der Länge. Und das bedeutet: Online-Texte dürfen...

Schon seit längerer Zeit liegt das Heft "Medien & Mittelstand" auf meinem Schreibtisch (das es inzwischen auch als PDF zum Download gibt) und aus dem ich ein Zitat zur Zukunft der Printmedien schon die ganze Zeit abschreiben wollte - nach dem "Tag des Wirtschaftsjournalismus" und den dort gestellten Fragen über die "Zukunft von Print" fiel es mir wieder ein. Im Interview mit Peter Wippermann, Trendforscher und Professor für Kommunikationsdesign an der Universität Duisburg/Essen, sagt dieser ...

Nur mal eine kleine Frage: Es ist doch dieser Iran, mit dem die Staatengemeinschaft gerade darüber spricht, dass es vielleicht keine so gute Idee wäre, eine Atombombe bauen zu können. Dieser Iran, der fremde Soldaten verschleppt und als Geiseln nimmt. Der diese im Fernsehen vorführt, sie zwingt, schwachsinnige Selbstbeschuldigungen und Briefe an ihre Familien zu schreiben. Der weder Botschaftsangehörige noch Roten Halbmond oder andere Hilfsorganisationen zu den Verschleppten lässt. Der mit all d...

Eben auf RTL den "Box"(sic!)"kampf"(sic!) Henry Maske gegen Virgil Hill angeschaut. Ein dicker Fehler. Die härtesten Schläge teilte zweifellos der RTL-Kommentator aus, der diese, hmmm, Veranstaltung als "Meisterleistung" von Maske, als "sensationellen Kampf" und als "Wunder von München" bezeichnet hat. Er war sich nicht mal zu schade, dieses Im-Ring-Herumgestehe zweier gut bezahlter älterer Herren mit "ein Stück Sportgeschichte" zu belegen. Gefühlte 0,8 Schläge bzw. Schlagversuche pro Kampfminut...

oder: Inhalte vom "Tag des Wirtschaftsjournalismus", Teil 7 und Schluss Gabor Steingart, Leiter des Hauptstadtbüros des „Spiegel“, sollte die Frage beantworten, was denn dann „für Print“ noch bleibe, wenn jetzt Web 2.0 kommt. Seine Antwort: Irgendwie alles, denn „Print wird nicht verdrängt“. Im Gegenteil. Man könne die Entwicklung wie ein Aktienchart betrachten. Charttechnisch käme man dann vielleicht zum Ergebnis, dass Journalisten ihre beste Zeit hinter sich hätten und jetzt der „user generate...

oder: Inhalte vom "Tag des Wirtschaftsjournalismus", Teil 6 Drei Meinungsbeiträge zur Frage, „welchen Wirtschaftsjournalismus brauchen wir (nicht)?“ lieferten Rainer Hank, Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Kommunikationsberater Richard Gaul sowie Ruth Helmling, Schülerin der Kölner Journalistenschule. 1: Über die Leute Hank, dessen wirklich lesenswerter Vortrag auch vollständig zum Download vorliegt schickte vorweg, dass seine Thesen zwei Voraussetzungen hätte...

oder: Inhalte vom "Tag des Wirtschaftsjournalismus", Teil 5 Extra für den „Tag des Wirtschaftsjournalismus“ hatten die Berater von Roland Berger eine kleine Studie über die „Zukunft der Wirtschaftsmedien“ angefertigt, die Burkhard Schwenker vorstellte (Download der Folien hier). Befragt worden waren dazu rund 100 Medienmacher und Entscheider, und zwar in Form von Interviews und Gesprächen, ohne klaren Fragenkatalog. Dabei habe sich gezeigt, so Schwenker, dass „die Wirtschaftsberichterstattung ei...

oder: Inhalte vom "Tag des Wirtschaftsjournalismus", Teil 4 In einer ersten Podiumsrunde sollte es nach so viel Lobgesang auf das Internet um die Frage gehen, „wozu noch Journalisten?“ Auf der Bühne die bisher Vortragenden - Andreas Weigend Dan Gillmor, Laurence Mehl – sowie der N24-Chefredakteur Peter Limbourg, sein Kollege vom Kölner Stadtanzeiger, Franz Sommerfeld, sowie Jochen Wegener, Chefredakteur von „Focus Online“. Sommerfeld startete damit, dass seiner Ansicht nach Journalisten ganz und...