Früher, in der analogen Zeit, hat man gelost. Man hat eine Münze geworfen. Oder, ein bisschen dramatisch, Streichhölzer gezogen. Wer den gefährlichen Einsatz wagen muss... Naja, oder eben wer Kaffee kochen soll. In der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts ist das natürlich absolut antiquiert - und deshalb gibt es Abhilfe, wie wir hier erfahren. Der Kaffee-Arsch bietet die Möglichkeit, bis zu sechs doofe Aufgaben unter bis zu neun (möglicherweise) Blöden auszulosen. Darauf, das lässt sich schon je...

Deutschland: Fahne & "Bild" Über das Schwarz-Rot-Gelb überall auf Deutschlands Straßen ist ja schon viel gesagt & geschrieben,, über alten National- oder neuen Patriotismus diskutiert worden. Einen interessanten Ansatz hat Robert Misik in der heutigen "taz": Was derzeit rund um die Fußball-WM vor sich geht, kann deshalb unschwer als ziemlich einzigartiger Höhe- und Schlusspunkt eines "Re-Branding of a Nation" gedeutet werden. Die Marke Deutschland verbindet sich mit Attributen wie "fr...

Eine Nachricht aus dem Newsletter der israelischen Botschaft in Deutschland, die es wohl kaum in die westlichen Massenmedien schaffen wird. Es ist aber eine Nachricht die deutlich macht, dass Aktion und Reaktion in Israel wohl kaum mit unseren Maßstäben zu bewerten ist, wo die Vorstellung, der Beschuss von Schulen mit selbstgebauten Raketen sei etwas alltägliches, doch ziemlich weit weg ist: Die israelischen Verteidigungskräfte (Zahal) haben erstmals eine Spezialwand zum Schutz gegen Qassam-Ra...

Der Handel findet Funkchips (RFID) für Produkte eigentlich ganz okay, der Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Datenschutz, Sönke Hilbrans, dagegen gar nicht: "Für Verbraucher gibt es nur eine einzige sinnvolle Reaktion: Lehnen sie den Kauf von Produkten mit RFID weiterhin ab.“ Und wer wissen will, wo RFID-Chips ausgelesen werden, für den bietet sich dieses wunderschöne Produkt aus dem üppigen Reich der Warenwelt an. Und ich konnte mal Sönke hier zitieren......

Jüdisches Neujahrsfest in Tel Aviv Jüdisches Neujahrsfest. Das Foto habe ich am 4. Oktober 2005 abends am Strand von Tel Aviv aufgenommen. Ich finde, die Stimmung passt irgendwie zu den derzeitigen Ereignissen. New Years Eve. The picture has been taken on 4th october 2005 at the Tel Aviv beach. It's atmosphere is for me suitable for the current actions taking place in Israel. Das Bild kam mir eben in den Sinn, als ich den Text über die Beerdigung von Eliyahu Asheri gelesen habe. Auch wenn ic...

Es ist erstaunlich, wie es das Interesse für ein Land, für eine Region, verändert, wenn man einmal dort war. Seit wir im Herbst 2005 in Israel waren, lese ich die Dinge, die über den Nahostkonflikt gedruckt werden, aufmerksamer, blättere nicht so schnell weiter wie bei Berichten über andere Krisenherde. Die Aufmerksamkeit, die man verteilen kann, ist nun mal begrenzt. Die vergangenen Tage haben das Land, in dem wir vor einem Jahr Urlaub gemacht haben, und das für uns Außenstehende auf dem Weg z...

Die katholische Nachrichtenagentur KNA meldet gerade, dass es in Stralsund am 13. Juli einen zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag geben soll - weil an diesem Tag US-Präsident George W. Bush in der Stadt ist. Und, hey, in dessen Land der unbegrenzten Möglichkeiten there is no "ladenschluss". So wollen die Stadtväter dem mächtigsten Mann der Welt die Chance bieten, nach den sicher beschwerlichen und langwierigen Gesprächen noch ein bisschen shoppen zu gehen. Das ist das neue deutsche Motto: zu Gas...

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt findet, mehr als 250 Krankenkassen in Deutschland - das braucht kein Mensch. Deshalb sollen die Kleinen verschwinden und mit den großen fusionieren. Die simple Argumentation: So viel Wettbewerb ist teuer, verwirrt den Verbraucher und nützt ihm nix. Oder so ähnlich. Macht das Schule, drohen uns schwere Zeiten. Aber hoffentlich sagt niemand Ulla, dass es in Deutschland mehr als 1000 Brauereien gibt....