Der "Stern" bietet - worauf onlinejournalismus.de etwas indigniert hinweist - einen ganz besonderen Rückblick: Die nackten des Jahres 2006. War bestimmt eine Menge Arbeit, diese Fleischbeschau, um dann 23 Fotos auszuwählen. Klar, bei solch schweiß(?)treibender Arbeit leidet manchmal die journalistische Klarheit. Mein Favorit ist daher dieses Bild: Die Bildunterschrift lautet: "Protestanten im spanischen Pamplona, wo sie gegen das alljährlich stattfindende Stierlaufen demonstrieren." Ob sich wir...

Zum Beginn des neuen Jahres mein Lieblings-"Wort(e) des Jahres" aus der aktuellen "Zeit": "Dass wir oft an Wahlkampfaussagen gemessen werden, ist nicht gerecht." findet: Franz Müntefering, Sozialdemokrat & Vizekanzler...

Der Konjunkturmotor brummt, der Aufschwung schwingt und schwingt, die Aktienkurse erklimmen weiter den Dax-Gipfel - und alle fragen sich, warum es so dermaßen toll voran geht. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) hat im Interview mit der "Märkischen Allgemeinen" eine Erklärung dafür, dass auch Brandenburg 2006 eine Menge Erfolgsnachrichten zu vermelden (PDF, 113 KB) hatte: Viele ostdeutsche Unternehmer erleben zum ersten Mal seit der Wende, dass es aus einer Krise heraus berg...

Oder so ähnlich. Und überhaupt: Nur knapp. Das sagt zumindest eine "online-repräsentative Umfrage der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH", die kurz vor Weihnachten per Mail vertickert wurde. Demnach wurden "insgesamt 1001 Internetnutzer zwischen 14 und 49 Jahren in Deutschland befragt". Und herausgekommen ist: Während mehr als zwei Fünftel der Internet-Nutzer zwischen 14 und 49 Jahren täglich oder fast täglich die gedruckte Ausgabe einer lokalen oder überregionalen Zeitung zur Hand neh...

Die "Tagesschau" will küntig bloggen, Bei DWDL.de heißt es dazu: In den Blogeinträgen, die gegen Abend veröffentlicht werden, wollen die Chefredakteure Kai Gniffke und Thomas Hinrichs beschreiben, welche Themen warum in die Sendung genommen wurden, welche Bilder die Redaktion im Laufe eines Nachrichtentages alle begutachten musste und welche Themen es nicht in die Sendung schaffen. Das könnte schon recht interessant werden. Und wenn die Leser auch, wie sich das bei einem echten Blog gehört, ko...

Wenn jemand, wie der Stoiber Edmund, in so einer öffentlichen Affäre drinsteckt, dann ist's gut, einen guten PR-Berater zu haben. Am besten eine große Abteilung. Am besten ist aber natürlich ein eigener Fernsehsender. Und so durfte eben in den "Tagesthemen" nach einem Bericht über die Vorgänge des heutigen Tages rund um die "Spitzelaffäre" Sigmund Gottlieb von der großen PR-Agentur dem "Bayerischen Rundfunk" den geneigten Zuschauern erklären, dass er bitte die Kirche im Dorf lassen soll es d...

Im Moment haben die Pressestellen der großen Krankenkassen eine Menge zu tun. Wie erklärt man der (ab)geneigten Öffentlichkeit, dass die Beiträge steigen sollen/werden/müssen? Gründe gäbe es ja genug - gekürzte Bundeszuschüsse, schnellere Entschuldung, steigende Mehrwertsteuer -, aber irgendwie ist das ja schon heikel, auf die Kraft des Arguments zu vertrauen. Besser wäre es da doch... wenn es gar niemand merkt, dass man ganz schön kräftig an der Beitragsschraube dreht. Dachte man sich wohl so o...

Kollegenschelte gehört sich nicht. Trotzdem: Wenn im Radio mal wieder davon die Rede ist, dass die AOK Irgendwo oder die BKK Schlagmichtot ihre Beiträge "um 0,8 Prozent" oder "um 0,3 Prozent" erhöhen, dann ist das - Unsinn. Und ein Fall für die Pisa-Kommission. Mal ein kleines Rechenbeispiel: Die BKK Mathemann verlangt derzeit von ihren Versicherten 10 Prozent des Bruttolohns. Ab kommendem Jahr sollen es jetzt 11 Prozent sein. Um wieviel steigt also der Beitragssatz? Um ein Prozent? Mal nachrech...