Schreiben ist mein Job, Sprache mein Handwerkszeug. Doch diese ewigen Rechtschreib-re-re-re-formen haben nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen Kollegen für Verwirrung gesorgt. Für was für eine große, zeigt das Journalisten-Agenturdeutsch-Quiz: Ich habe von 25 Fragen nur 14 richtig beantwortet, natürlich ohne Nachgucken und Schummeln. Und ich bin nur froh, dass ich die meisten der gefragten Begriffe ohnehin nie in einem Artikel benutzen werde....

Dieses Schild hängt am Bankomaten in einer Filiale der "Berliner Bank" am Schlesischen Tor. Vielleicht bin ich ja fantasielos, aber: Wer denkt sch so etwas aus, eine Einzahlungsgrenze von 14995 Euro? Warum nicht 15000? Oder wenn schon skurril, dann wenigsten 14837 Euro. Oder so was in der Art....

Man kann gegen die Tendenz der Ausweitung von Überwachung und Kontrolle protestieren und demonstrieren - oder man kann versuchen, den Gegner mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Bis er vor lauter Informationen gar nicht mehr weiß, was er damit anfangen soll - sozusagen das moderne Stasi-Prinzip. Hasan Elahi hat sich entschieden, den Überwachern die Arbeit abzunehmen und ständig seinen Aufenthaltsort und die Klos, die er benutzt, mitzuteilen. Die "taz" hat darüber einen interessanten Artikel ge...

Es sind solche Artikel die Journalisten eigentlich viel öfter gerne schreiben würden: Eine Geschichte über einen Potsdamer Rechtsanwalt, die Pleite einer Luckenwalder Firma und Kreativität in der Marktwirtschaft...

Wer das ist? Ich. Sieht man doch. Zumindest sagt das der Simpsonizer, dem ich mich unterzogen habe....

Eigentlich würde ich ja gerne über was anderes bloggen, aber irgendwie habe ich dazu keinen Nerv - und das will wohlüberlegt und gut aufgeschrieben sein. Heute auf jeden Fall nicht mehr. And now to something totally different... ...nämlich der Hinweis auf einen interessantern Text von Andreas Göldi, der ausgehend von einem ähnlichen Text über die "New York Times" mal anhand von Zahlen der NZZ vorrechnet, warum Zeitungen nicht einfach ihre Papierausgabe einstellen und nur noch im Internet erschei...

Auf unserer jüngsten Wissenschaftsseite hat mein Kollege Gerald Dietz über Schreibtische geschrieben. Also wie es auf ihnen aussieht. Und was das bedeutet: Die Moral von der Geschichte: Unordnung und Chaos können die Basis großer Entdeckungen und kreativer Einfälle sein. Dafür steht nach Erkenntnissen von Psychologen auch so manch unaufgeräumter Schreibtisch. "Kreativität hat viel mit Komplexität zu tun", sagt etwa der Psychologe Jürgen Kriz von der Universität Osnabrück. Ordentliche Ablagekäst...

Aus einer AFP-Tickermeldung über eine Firma, die künfitig im Irak gefertigte Kleidung in die USA exportieren will: In den USA wird demnächst Bekleidung „Made in Irak“ verkauft. Damit werde ein erster Schritt auf dem umkämpften US-Markt gemacht, sagte Vize-Industrieminister Sami el Aradschi am Sonntag vor Journalisten in Bagdad. Da sieht man mal wie unterschiedlich die Worte "kämpfen" und "umkämpft" auf den Wirtschaftsseiten und in Zusammenhang mit dem Irak gelesen werden (können)....