Online-Durchsuchung könnte ein Kandidat für das "Wort des Jahres" werden, vielleicht auch für das "Unwort". Das größte Problem an der Debatte: Weder die Politiker, die ja teilweise stolz darauf sind, das Internet von anderen für sich bedienen zu lassen, noch viele mit dem Thema befasste Journalisten, wissen auch nur ansatzweise, worüber sie da sprechen. Wie schlimm es wirklich ist, schreibt das Lawblog unter Berufung auf einen Heise-Artikel: Bei einem der ersten Versuche einer Online-Durchsuchu...

Als Journalist fragt man sich manchmal ja schon, was in den Köpfen der PR-Arbeiter so vorgeht. Wenn da mal wieder so eine Pressemitteilung auf den Tisch geflattert kommt, die vermutlich nach acht Runden interner Abstimmung nur noch der oberste Chef (oder dessen Sekretärin, wer weiß) für gelungen hält. Gut, dass es Youtube gibt. Denn dort kann man einen Blick hinter die Kulissen einer Werbeagentur werfen. Einer eindeutig schwäbischen Werbeagentur. Die sich noch dazu mit was ganz Modernem beschäft...

Google Maps ist eine praktische Erfindung. Und jetzt wird es noch praktischer: Man kann eigene Google-Karten mit Anmerkungen versehen und dann mit einem Codeschnippsel in die eigene Website einbinden. Bei Onlinejournalismus wird darauf verwiesen, dass dies durchaus neue Möglichkeiten für im Netz schreibende Journalisten bietet. Mal sehen, was sich daraus machen lässt. Rechtlich scheint das unproblematisch zu sein, wie Fabian Mohr nach einem Telefonat mit Google schreibt: Vereinfacht gesagt: Sp...

Einen schönen Spruch über Anwälte gefunden, von denen es ja wirklich solche und solche und, natürlich, auch noch ganz andere gibt: Anwälte sind wie Atombomben: Man droht mit Ihnen, setzt sie aber nicht ein. via: Basic Thinking Blog...

Haben Politiker Journalisten eigentlich was voraus und können Blogger sein? Der Berliner CDU-Fraktionsvorsitzende Friedbert Pflüger will es auf jeden Fall versuchen und droht damit und kündigt an, ab morgen "in einem Internet-Blog" über "persönliche Empfindungen und Entwicklungsprozesse bei Entscheidungen" zu berichten. Das schreibt die Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf die CDU-Fraktion. Auf den betreffenden Internetseiten findet sich dazu bislang nichts was nicht gerade für die Hochschä...

Jeder, der eine Email-Adresse hat, kennt inzwischen Spam. Eklige Werbebotschaften, sinnfreie digitale Belästigung. Spam steht dabei ja ursprünglich für einen Markenname für Dosenfleisch, wie Wikipedia weiß: Ganz allgemein existiert im amerikanischen Englisch die Floskel "...ist so unnötig wie Büchsenfleisch (SPAM)". Da amerikanische Soldaten - ob angeblich oder wirklich - ungern Fleisch der Marke SPAM gegessen haben, soll diese Redensart entstanden sein. Davon inspiriert kommt nun Bacn, die Ku...

Einer Harvard-Studie zufolge steht es nicht gut um die gedruckten Zeitungen. Das Internet nimmt ihnen immer mehr Leser weg. Dabei bezieht sich die Untersuchung auf die USA, aber den einen oder anderen Zusammenhang zu Europa und Deutschland dürfte es da schon geben. Und die Studie von Thomas Patterson sagt auch, dass nicht alle Zeitungen gleich betroffen sind bzw. sein werden. Futurezone fasst zusammen: Gefährdet sind laut Studie jene US-Blätter, denen der Umstieg in die "Digitalisierung" nicht ...

Ist das jetzt clever oder einfallslos? Auf jeden Fall nix wirklich Neues: Weil den Parteien die Mitglieder ausgehen und damit das Geld, sollen die Steuerzuschüsse angehoben werden. Von 153 Millionen Euro statt bislang 133 Millionen Euro jährlich ist die Rede. Und dabei ist das nur die Spitze des Eisberges. Ich habe mich zwar zuletzt 1998 damit befasst, als ich meine Magisterarbeit über das Thema geschrieben habe, aber schon damals waren diese direkten Zuwendungen an die Parteien nur ein Bruchtei...