...denn dann könnte ich ja vielleicht weiter Kunde bei T-Mobile, äh, der Telekom bleiben. So aber bin ich froh, nach gefühlten zehn Jahren zum 1. Oktober den Anbieter zu wechseln.
Denn bei T-Mobile habe ich eine ältere Datenoption dazu gebucht, für 300 Megabyte. Für die werden im Monat zehn Euro fällig. Die nutze ich auch fast nie aus, trotz Immer-Online-Handy mit Android. In der Regel verbrauche ich so ein Drittel bis die Hälfte.
In diesem Monat war schon am 20. das Inklusivvolumen ausgeschöpft. Ein paar zu große Apps und Updates übers Mobilfunknetz statt W-Lan runtergeladen. Kann passieren.
Na gut, dann kaufe ich halt ein bisschen Datenvolumen nach, dachte ich so naiv. Das Problem: Die Telekom möchte gerne pro Megabyte 49 Cent haben. Das hießt 4,90 Euro für zehn Megabyte und 49 Euro für 100 Megabyte. Das heißt, das von mir im Voraus gekaufte Inklusivvolumen würde einzeln rund 150 Euro kosten. Statt zehn Euro oder, wie inzwischen nach Liste 19,95 Euro.
Also das 15-fache bzw. das mehr als 7-fache.
Bei allem Verständnis für einen Preisaufschlag im Vergleich zu einer Laufzeitoption, aber das ist doch ein bisschen viel des Guten.
Nur mal so als Rechenbeispiel. Der VBB verkauft eine Monatskarte für den Nahverkehr in Berlin inklusive Umland für 88,50 Euro. Ein Einzelfahrschein ABC kostet 2,80 Euro. Fährt man jetzt 30 Tage lang hin und zurück einzeln statt per Monatskarte, so kostet das 168 Euro - also knapp das Doppelte. Um auf das Telekom-Preisniveau zu kommen, müsste das Einzelticket also 22,12 Euro bzw. oder wenigstens etwa 10,30 Euro kosten.
Da kann man ja trotz aller Kritik an S-Bahn und BVG froh sein, dass die Telekom nicht in Nahverkehr macht.